FBA#004 – Amazon FBA und Diversifikation

Was bedeutet Amazon FBA Diversifikation und was meine ich damit? Grundsätzlich geht es einfach gesprochen darum, das Risiko zu streuen. Amazon FBA und Diversifikation bedeutet für mich zusätzlich, dass man neben Amazon FBA ein weiteres Standbein erschließt. Eigentlich wollte ich mich mehr im Bereich online Geld verdienen verwirklichen, aber nach meinem Ausflug zu Toluna, ist noch nicht mehr dazugekommen.

Nicht alle Eier in einen Korb zu legen

Der zweite und relevantere Punkt bezieht sich auf Amazon FBA. Wer bereits nach Nischen gesucht hat, wird bald entdecken, dass Amazon immer voller wird. Viele Produkte sind eins zu eins auf Alibaba zu finden. Man bekommt nichts geschenkt, aber es gibt immer noch genug Möglichkeiten auf Amazon FBA ein Geschäft aufzubauen. Nichtsdestotrotz sollte einem bewusst sein, dass man nicht ohne viel Aufwand ein Produkt findet, welches sich 100te male im Monat verkauft.

Des weiteren, wird die Anzahl an chinesischen Händlern auf Amazon immer höher. Der chinesische Händler besitzt natürlich einige Vorteile – einerseits im Einkaufspreis und meist in der Margenkalkulation – wenn du keine Steuer abführst, schaut alles gleich viel anders aus. Diese Händler werden zwar in vielen Posts abgetan, als ob sie keine Ahnung von Listings, Bewertungen und so weiter haben. Hier hege ich aber einige Zweifel. Es gibt in China und auch viele westliche Serviceanbieter die sich bereits auf chinesische Kunden spezialisieren. Auf Taobao kannst du billig Bewertungen einkaufen und für das Listing gibt es auch genug Anbieter.

Wohin mit dem Geld?

Es ist ein riesen Unterschied, ob du dein Startkapital in ein Produkt investierst oder mehrere Produkte am Start hast. Natürlich ist es sinnvoll mit einem Produkt zu starten und damit den Ablauf bei Amazon FBA kennen zu lernen. Wenn diese Produkt bereits die „eierlegende Wollmilchsau“ ist, musst du dir weiter keine großen Sorgen machen. In meinem Fall war mein erstes Produkt ein europäisches, welches einfach zu sourcen ist und ich mich nicht um die vielen Punkte des private labelings kümmern musste.

Dafür verkauft es sich aber auch nicht wie geträumt. Ich bin zwar zufrieden und konnte damit alle Punkte bei Amazon kennen lernen (Etiketten, Listing anlegen und PPC), aber am Ende des Tages werde ich mit diesem Produkt nie reich werden. Und mein Seitenmotto „Zeit vor Geld“ funktioniert für die erste Amazonlieferung noch überhaupt nicht. Mit den PPC Kosten im Verhältnis zum Umsatz habe ich auch noch einiges an Kopfzerbrechen, aber damit könnte ich einen eigenen Eintrag füllen.

Diversifikation auf zwei Ebenen

Was ich mit zwei Ebenen meine?

  1. Ich will in meinem Bereich nicht nur ein Produkt anbieten können, sondern mehrere Produkte welche in der Nische verschiedene Bedürfnisse abdecken.
  2. Eine zweite Nische anzugreifen

Wenn ich eine Nische sage, meine ich nicht, dass ich Knoblauchpressen in unterschiedlichen Variationen oder Zubehör verkaufen will. Mein erster Schritt wäre zu den Knoblauchpressen, den Bereich vielleicht mit Gemüseschäler, Schneidbretter oder ähnliches zu erweitern. Somit stellst du dich in einem Segment breiter auf. Wenn jemand bereits eine Knoblauchpresse von dir sein eigen nennt, kauft er eher auch deinen Gemüseschäler. Weiters bieten sich die Möglichkeiten cross-promotions durchzuführen – Sets anbieten, Promotion auf Kauf von mehr Produkten, usw.

Der zweite Schritt betrifft eine weitere Marke in einem anderen Bereich anzugehen. Nicht unbedingt als zeitlich gesehen zweiten Schritt. Es hat auch seine Vorteile wenn man relativ früh, aktiv in Nischen ist um ein Gefühl für die Konkurrenz und das eigene Potential erkennen kann. Eine zweite Marke kann man auch dazu verwenden, um bei Trends zu profitieren. Wenn du eine Brand um Knoblachpressen und Küchenhelfern aufgebaut hast, passt ein Fidget Spinner nicht unbedingt zu deinem Produktkatalog.

Gameplan – Schlachtplan

Alles Theorie – aber so sieht mein aktueller, mittelfristiger Schlachtplan „Amazon FBA Diversifikation“ aus. Wie ich auch schon in meinen anderen Posts erwähnt habe, bin ich der Meinung, dass Stillstand gleich Rückschritt ist. Auch wenn dein aktuelles Produkt gerade zu dir geschickt wird, oder in Produktion ist, dann hast du frei verfügbare Zeit, wo du dich um neue Produktideen kümmern kannst.

Zusammengefasst heißt das soviel wie, nicht nur den ersten Schritt zu wagen, sondern auch zu Träumen. Der Gedanke, man probiert FBA einmal aus und sieht dann wie es läuft, ist zu wenig weit gedacht. Wenn das Projekt Amazon FBA läuft, das Business etwas ist was dir liegt und du dir vorstellen kannst es weiter zu betreiben, dann stehst du sonst vor dem Problem: ZEIT Bis du dein zweites Produkt auf Schiene hast, hast du wertvolle Zeit=Umsatz verloren.

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