FBA #128 – Geld verdienen ist nicht einfach

Hallo Miteinander, die Ideen sprudeln aber an der Umsetzung hapert es.

Amazon FBA Prime Day & Q4

Nachdem die Corona Krise alle Termine dieses Jahr durcheinander gewürfelt hat, wird der Amazon Prime Day 2020 am 13.&14.10* stattfinden. Eigentlich wäre dieser immer im Juni/Juli aber nun ist er am Ende des Jahres. Dies gibt dem 4. Quartal noch mehr Gewicht, denn mit dem Black Friday und Weihnachstgeschäft, erhoffe ich mir heuer starke Umsatzmonate.

Vorbereitung und Lagerbestandsplanung

Dafür muss man natürlich gut vorbereitet sein. Einerseits schauen, dass das Lager gut gefüllt ist. Hier das erste Problem: 1. Transportkosten sind durch Corona von China in die EU extrem angestiegen. 2. Versandanbieter in der EU kündigen gleich mal Aufschläge für die Weihnachtssendungen an. Dann bleibt noch Amazon die sich mit Lagerbestandsplanung = Begrenzungen darauf vorbereiten. d.h. wenn ein Produkt aktuell nicht so gut geht, darf man nur eine begrenzte Stückzahl anliefern. Lustiger weise gibt es zusätzlich dazu auch Minimalmengen. Da steht man dann vor dem fertig verpackten Masterkarton mit 100 Stk. und schlichtet herum, um die optimale Menge einsenden zu können. 🙁

Nachbestellung zu spät???

Wie jedes Jahr wird es nach dem Sommer bereits eng und vielleicht zu spät um Nachzubestellen? Ich habe zwar bereits Erfahrung mit dem Weihnachtsgeschäft bzw. 4ten Quartal aber die Schwankungsbreite ist enorm. Daher die Frage welches Produkte noch schnell nachbestellen bzw. welche Mengen…

Ist wiederum eine Frage des Kapitals welches durch Lagerhaltung gebunden ist. Problem an der Sache, zu Weihnachten kann man je nach Produkt von 2-3 fachen Monatsumsätzen ausgehen. Verkauft man Spielzeug vielleicht sogar 5-10 fach… Wenn man als Beispiel November mit 2-3 fach und Dezember 3-4 fach rechnet muss ich einen Vorrat von mindestens einem halben Jahr liegen haben. Gibt es jetzt irgendein Problem (Listing, Amazon, Konkurrenz oder einfach schlechter wie gedacht,…) dann hab ich auf einmal wenig Umsatz+viel Kapital als Ware gebunden.

Geld anlegen ist schwerer als gedacht

Wie bereits erwähnt versuche ich mich vermehrt in Geldanlage und deren verschiedenen Formen einzulesen. Ohne nachzudenken einen ETF zu kaufen sit nicht weiter schwer, aber ich habe auch damit begonnen day trading bzw. echtes Handeln an der Börse zu versuchen.

Hierbei habe ich schnell gelernt, dass mehr dahinter steckt als auf steigende oder fallende Kurse zu wetten. Gerade das Verständnis das ein Gerücht mehr Auswirkung hat wie die dann folgenden guten Quartalszahlen muss ich als Logiker noch verdauen.

Natürlich kann man dies auch alles im Trockentraining auf einem Demo Konto* ausprobieren. Bei mir funktioniert das Lernen aber nur wenn es auch real ist. Das einfache Problem ist, dass man einen Fehler schnell macht: durch Unwissen, Gier, Unachtsamkeit,… Im Vergleich dazu muss man sich zum Hereinholen des Verlustes doppelt so hoch anstrengen. Daher läuft es aktuell so, dass ich konzentriert den Kontostand nach oben bewege und ein Klick später wieder zurück am Start stehe.

Positiv gesehen halte ich meinen Startkontostand bei +/- Null und auch wenn ich einen Verlust hinnehmen müsst, immer noch günstiger als die Guru Kurse im Internet. Den genauso wie bei Amazon FBA, findet man die selben Typen vorm Lambo stehen, nur verkaufen sie keinen Amazon FBA Kurs sondern daytrading Kurse. Sollte mir eigentlich zu denken geben, lieber Kurse verkaufen als die genannte Tätigkeit selber zu machen… 🙂

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