FBA#106 – turbulente Woche

Hallo Miteinander, die Woche war und ist turbulent. Von einem Amazon FBA Dilemma zum n├Ąchsten. ­čÖü

Listing endlich online

Wie ich bereits erw├Ąhnt hatte, wurde ein Listing von Amazon in eine falsche Kategorie geschoben. Die Auswirkung war, dass ich eine Freischaltung bzw. Unterlagen ben├Âtigen w├╝rde, welche f├╝r mein Produkt nicht zutreffend bzw. erh├Ąltlich sind.

Zwischendurch war das Listing sogar einen Tag online, bis der Algo wieder zugeschlagen hat.

Nach ewigem hin und her, bei dem ich quasi mit jeder zweiter Mail die selbe Standardantwort bekommen habe, bin ich schlussendlich zu einem Amazonmitarbeiter gelangt, der mich verstanden hat.

Nur die 2 Wochen mit geschlossenem Listing = kein Umsatz + die Lagergeb├╝hren, auf denen bleibe ich sitzen. Langsam kommt mir Amazon wie eine Frau vor. Man kann nicht ohne, aber auch nicht mit ihr…

Amazon FBA Retouren Dilemma

Ich kontrolliere regelm├Ą├čig meine Retouren bzw. filtere heraus was der Grund dahinter ist. Manchmal wei├č ich aber nicht, ob man lachen oder weinen soll:

z.B. Produkt ist nicht wie auf der Website beschrieben und Kunde beschwert sich ├╝ber eine falsche Gr├Â├če. Nur die von ihm erw├Ąhnte Gr├Â├če, ist nirgends auf der Webseite bzw. Listing erw├Ąhnt.

Unabh├Ąngig von den Retourenkosten ist das riesen Problem ein Minus in meiner internen Amazon Verk├Ąuferbewertung. Wenn das Produkt sich weniger oft verkaufen w├╝rde oder mehr Retouren h├Ątte, w├╝rde Amazon das Listing sperren. (siehe Voice of the Customer) Mit der Folge, dass ich einen Ma├čnahmenplan schreiben muss, in dem nicht stehen darf „der Kunde hat sich geirrt“ sondern „Asche ├╝ber mein Haupt ich korrigiere alles“. Auch wenn ich nicht wei├č was ich korrigieren und verbessern soll…

Zus├Ątzlich finde ich es auch sehr traurig, die ganzen „besch├Ądigt durch Versand“ und „Lieferverprechen nicht gehalten“ Angaben der Kunden.

Sinn und Unsinn von Amazon FBA USA

Wie ihr lesen konntet, habe ich auch mit Amazon USA begonnen.

Ein gro├čes Thema beim Start von Amazon in der USA ist die Frage nach dem richtigen Umgang mit der Steuer. Sch├Ân langsam wird es einfacher, weil immer mehr Bundesstaaten Amazon verpflichten, dass die Steuer vom Marktplatz eingehoben wird. Mit 1st of october erweitert sich die Liste um AZ, CA, CO, ME, MD, MA, NV, ND, TX und UT. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass diese Einstiegsh├╝rde f├╝r non-US seller langsam immer niedriger wird.

Meine ersten Erfahrungswerte sind kurz zusammengefasst in diesem Beitrag. Haupts├Ąchlich sehe ich mein Problem in der hohen Konkurrenz bzw. hohen Werbekosten. Gegen├╝ber ist der positive Aspekt des enormen Marktvolumens. Hier liegt auch eines meiner Probleme bzw. Planungsfehler. F├╝r meinen USA Versuch hab ich mir ein Produkt ausgesucht, bei dem die Konkurrenz zwar ein klein wenig geringer ist, aber andererseits das Umsatzvolumen auch zu gering ist, als dass ich bereits direkt von China in die USA liefern k├Ânnte.

Darum auch der Kauf meines Barcodedruckers. Aktuell labele ich die Produkte um und versende von Europa aus in die EU. Als ├ľsterreicher mit dem riesigen Nachteil, der extrem hohen Versandkosten. Wenn ich immer nur 2-3 Karton versende, kommt das um ein vielfaches teurer als die komplette Produktsendung von China zu mir nach Hause.

Hier muss ich noch irgendeinen Optimierungsweg finden. Den aktuell f├╝hre ich f├╝r ein Produkt 3 Lagerst├Ąnde (EU, small&light und USA). Einerseits selber Label kleben und andererseits Mehraufwand in der Bestandsplanung, Lagerhaltung,usw.

Viel Erfolg euch allen und immer positiv bleiben!

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