FBA#038 – Amazon FBA Influencer

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Das Wort Influencer ist in aller Munde und auch Amazon FBA Influencer sollen unser business pushen. Welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, erfährst du hier.

social media für dein business

Dies ist eine Welt, die mir lange Zeit ein klein bisschen verborgen blieb. Zu der Zeit in der facebook gestartet hatte, habe ich mich dem „Zuschaustellen“ verweigert. Jeder wusst, dass ich nicht auf facebook vertreten war und somit bekam ich 2 Anrufe und 3 SMS wenn etwa ein Termin nur auf facebook ausgemacht wurde. Im Endeffekt gibt es keine besonderen Grund, wieso und warum ich mich nicht angemeldet hatte – nur nachdem die Zeit verging, gab es auch keinen Anstoß es doch noch zu tun. Bis ich mit Amazon FBA begonnen habe. Einerseits um Informationen in den verschiedenen Facebook Gruppen zu erhaschen und andererseits um das eigene Unternehmen darzustellen.

Amazon FBA darf und soll immer nur ein Sprungbrett sein. Wiedermal die Predigt, dass man sich so breit wie möglich aufstellen soll. Warum verwenden wir Amazon? Weil Amazon so groß ist und wir viel Traffic bzw. Sichtbarkeit erhalten. Wenn wir uns aber parallel Sichtbarkeit über social media aufbauen können, ist es in der Zukunft einfacher, den dort gewonnen Traffic auf den eigenen Shop zu lenken.

Welchen Kanal von den unzähligen social media Plattformen du wählen solltest, liegt hauptsächlich an zwei Kriterien:

  • wo treibt sich dein Kunde herum?
  • Größe und Reichweite der Plattform

Amazon FBA Influencer

Wer sich ein bisschen umgesehen hat, wird vielleicht über dropshipping und weitere Verkaufsmöglichkeiten gestolpert sein, welche stark von Ads und Influencern abhängig sind. Laut diesen Infos kann man sein gesamtes business, nur rund um Influencer aufbauen!? Ich befinde mich im Stadium des Aufbaus meines Accounts bei instagram und beschäftige mich viel mit der Hashtagsuche und auch Influencersuche. Intagram hat meiner Einschätzung einen großen Nachteil. Alle deine Bilder und Posts sind bei google nicht indexiert (stimmt das?) Genauso negativ finde ich die Flut an Bildern…

Wenn wir aber über Influencer schreiben, beschreibt dies alle verfügbaren Einflussgrößen, unabhängig vom Medium. Hier muss man sich wie oben fragen, wo deine Kunden unterwegs sind. Was interessiert sie und wo informieren sie sich. z.B. das Thema Nischenseiten: gibt es zu deinem Produkt Seiten, wo du den Besitzer anschreiben kannst um dein Produkt hervorzuheben?

Man kann es natürlich so wie ich machen, einfach mal blind ein paar verschiedene Kanäle bzw. Influencer anschreiben. Oder aber du machst dir vorher Gedanken, was du bereit bist für ein Budget auszugeben. Genauso wie wir PPC Kampagnen bei Amazon analysieren, kannst du rückwärts rechnen/schätzen (ACoS) welche conversion rate und somit Stückkosten als maximale Werbung bereit bist auszugeben. Gerade bei social media ist das ein einmaliger push – dein Productplacement verschwindet relativ schnell wieder hinter der neuen Bilderflut.

Hier habe ich noch viel Lernbedarf…

Wobei ich auch warnen will, dass man sich nicht unbedarft in die weite Welt des social media wagen sollte. Genauso, wie eine schlechte Bewertung bei Amazon sich negativ auf den Verkaufserfolg auswirken kann, muss man sich einen Plan zurechtlegen wie man mit negativen Stimmen umgeht. Auch die Tatsache, dass es leicht ist, dass man auch unschuldig an den Pranger gestellt wird – siehe Zeitungsbericht.

Lege dir einen Plan zurecht!

Jetzt komme ich auch zum Hauptgrund meines Eintrages. Mein Postfach ist voll von Anfragen, ob sie meine Produkte testen dürfen. Eigentlich super, oder? Von freundlichen geschriebenen PMs bis zu „schickst du mir gratis, mach ich Foto“. Schwierig ist auch die Auswahl, da viele Anfragen von Accounts mit 100 Followers kommen, die sich einfach gratis Produkte erwarten. Umgekehrt fragen große Accounts nicht selbstständig an, sondern erwarten sich eine Anfrage des Herstellers mit zusätzlichem finanziellen Zuckerl.

Marketing ist nicht nur die PPC Kampagne, dein Produktlaunch oder ein facebook ad. Wie machen es die Big Player? Wie bringt man eine Struktur rein? Ich habe mich gefragt, wie ich am Besten an die Sache herangehe. Dazu geht es in erster Linie darum festzulegen, welches Budget man hat bzw. welche Stückkosten in die Werbung gehen dürfen.

Mein Plan ist:

  • langfristig: z.B. Position auf einer großen Nischenseite, Ratgeberseite,…
  • monatlich: so wie sales velocity extrem wichtig ist, wiederholendes pushen bzw. Sichtbarkeit bekommen
  • außergewöhnlich: z.B. wenn mich ein Instagram Account mit zig-Tausenden Followern bittet

Am Ende des Tages geht es bei der Werbung um Sichtbarkeit in Conversions verwandeln =Verkäufe!

Mehrwert von social media?

Meine aktuelle Situation ist ein bisschen prekär. Man darf den Aufwand nicht unterschätzen, der hinter der Versorgung seiner social media Plattformen steckt. Die mir bekannt großen Player am Markt facebook und instagram, lassen sich über Tools wie hootsuite automatisch bespielen. Der Aufwand Texte, Bilder und Ideen zu finden benötigt zur Zeit, einen unverhältnismäßig großen Anteil an meinem business. Hier werde ich einige Zeit und anschließend Geld investieren um dies outzusourcen. Freue mich über jeden Tipp!

Die schönen Gurus in den Youtube Videos die verbreiten, dass auf Instagram die Influencer keine Ahnung haben und man einfach seine Produkte platzieren kann, haben schon länger ihr Insta App nicht mehr offen gehabt. Wohin geht die Reise? facebook ist laut letzten Berichten, nur noch bei der älteren Generation interessant. Instagram ist zur Zeit überlaufen, aber schon wieder am absteigenden Ast? So wie wir im ecommerce immer am Puls der Zeit sein müssen, muss man sich zu diesen Bereichen auch seine Gedanken machen.

Wie sieht eure Erfahrung aus?

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