FBA #045 – Einkaufsverhalten verstehen

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Bei meinem schlendern durch das Internet bin ich auf einen Blogpost zum Amazon Einkaufsverhalten gestoßen. Dieser ist zwar kurz und bündig, aber in der Tiefe durchdacht doch sehr interessant.

Wann shoppen die Deutschen auf Amazon?

Quelle: AMALYTIX: www.amalytix.com/wann-shoppen-die-deutschen/

Es ist an der Grafik sehr schön zu erkennen, wann unsere Kunden ihre Einkäufe tätigen. Die wichtigsten beiden Punkte lassen erkennen, das Freitag und Samstag die schwächsten Einkaufstage darstellen. Weiters sieht man sofort, dass zwischen 11 – 22 Uhr der Großteil der Käufe stattfindet.

Aus Händler-Sicht bedeutet dies, dass man vor allem zu der oben genannte Zeit um die Buybox „kämpfen“ sollte, da hier der Großteil der Bestellungen eingeht. Nach 23h gehen vergleichsweise wenig Bestellungen ein, so dass hier der Wettbewerb geringer ausfallen sollte.

In den facebook Gruppen liest man oft die Frage, wie sich die Umsätze entwickeln. Was man in dieser Grafik nicht sieht, sind folgende Faktoren: schönes Wetter und Feiertage + Fenstertage verändern das Kaufverhalten.

Was mache ich mit diesen Informationen?

Einerseits beruhigt einem das Wissen wie sich das Kaufverhalten darstellt, wenn man an einem Samstag wieder einen extremen Umsatzeinbruch erlebt. Genauso sind im Mai einige Feiertage auf einen Donnerstag gefallen und gemeinsam mit dem schönen Wetter hat der Kunde kein Interesse / Zeit im Internet zu bestellen.

Wenn man nun weitere Informationen sammelt fällt einem z.B. auf, dass für Instagram Posts auch der Montag Nachmittag als stärkster Tag angepriesen wird. D.h. es geht gar nicht nur um das Kaufverhalten, sondern auch um den „Kaufwillen“ und die Zeitfenster wann vermehrt „Kaufinteresse“ gezeigt wird.

Ein Blitzangebot am Samstag Vormittag hat weniger Reichweite und Erfolg, als wenn diese am Montag Nachmittag schalten würde. Diese Info lässt sich auch noch weiter auf social media und z.B. facebook Werbung übertragen.

Den Kunden verstehen

Zu wissen, wann der Kunde sucht und kauft ist der erste Schritt. Auf diesen folgen noch eine Unmenge mehr.  Bei jeder Verwendung von Tools und Keywordanalysen, geht es um nichts anderes als zu verstehen, was dein Kunde sehen und lesen will. Nur dann drückt er auf den Kaufknopf. Dein Kunde verhält sich für deine Produkte ganz anders, als es der Kunde in einer weiteren Nische macht. Darum gehen die Antworten auf die oben geschriebene Facebook Frage so weit auseinander.

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